Delphintherapie

Delphintherapie

Montag, 24. Juli 2017

Zur Reha in einer Fachklinik für neurologische Erkrankungen

Hallo alle zusammen!

Ich, Shirley, wollte mich mal zu Wort melden.




Im Moment bin ich mit meiner Mama in einer Fachklinik für neurologische Rehabilitation.
Wir waren vor 4 Jahren schon mal hier. Die Krankenkasse hat uns leider erst jetzt wieder erlaubt eine Reha zu machen. 

Ich habe hier täglich zwischen 4 und 6 Therapien. Das ist schon ganz schön anstrengend und nachts kann ich manchmal auch nicht so gut schlafen, weil ich dann davon träume was am Tag so passiert ist. Aber es soll mir ja weiterhelfen und zu Hause würden wir das so nicht schaffen.

Wir sind inzwischen schon die 7. Wochen hier und wenn die Krankenkasse nochmal zustimmt (eine Verlängerung hatten wir in der Zwischenzeit schon)  dann beiben wir  noch 2,5 weitere Wochen.

Ich freu mich, wenn ich wieder etwas neues kann und Mama freut sich auch immer riesig. :-)

Ich habe viel Physiotherapie, z.B. laufe ich auf dem Laufband





 oder radel auf dem Motomed. 



-Foto folgt-








Auch auf dem Innowalk trainiere ich viel.


-Foto folgt-



Ich kann viele Reize nicht so gut verarbeiten, deshalb habe ich auch Ergotherapie. Dort wird mit mir an meiner Wahrnehmung gearbeitet.

Weil ich immer noch nicht sprechen kann, habe ich ja ein Kommunikationsgerät sog. Talker bekommen. Bei der Logopädie üben wir ganz viel damit und mir macht das richtig Spaß.

Was mir auch viel Freude bereitet sind Gruppentherapien, wie die Motorikgruppe im Ergo-Bereich, oder die Klein-Kind-Sportgruppe von der Physio. Die Sportgruppe findet in der großen Turnhalle statt-die mag ich total, ich liebe es da drinnen hin-und her zu laufen und laute Geräusche zu machen.

 -Foto folgt-

Außerdem darf ich 1 Mal in der Woche die Kleintiere pflegen. Ich gebe den Meerschweinchen, Hasen und Ziegen (<-Kleintier!?..naja..) Möhren und knackiges Brot zum knabbern.






- Foto Ziege folgt-








Ich darf hier auch die Reittherapie machen. Obwohl mir das Reiten ja nicht unbekannt ist, habe ich mich etwas schwer getan. Die neue Umgebung, die Therapeuten (auch wenn alle sehr lieb zu mir sind) , ein Pferd welches größer und breiter als das Therapiepferd zu Hause ist und dann sollte ich auch noch eine Reitkappe tragen. Also das ging ja gar nicht... Mama fand es schick, ich fand das einfach nur unangenehm. Also hat Mama mit den Therapeuten besprochen, dass ich dieses Teil nicht mehr aufsetzen muss. Und siehe da...es hat mir beim nächsten Mal schon gleich mehr Spaß gemacht.


                  -Foto ohne Kappe folgt;-)-




Was ich hier auch noch sehr schön finde, ist die Musiktherapie. Mama sagt, sie würde am liebsten den ganzen Tag in diesem Therapieraum sitzen bleiben und zu hören... Na soweit kommt das noch..
Aber ich muß auch zugeben, dass die Therapeutin singt wie ein Engel und Klaviar spielt wie eine Königin.


Ich habe hier auch kognitives Training, da ich gern in Action bin und viel rumwusel, übt eine Psychologin mit mir etwas mehr Ruhe, Ausdauer und Konzentration zu bekommen. Das fällt mir schon schwer, aber die Handpuppe Anna ist dabei immer so fröhlich, dadurch machts mir dann auch Spaß.

                           -Foto folgt-

Da ich wohl autistische Züge habe, werden einige spezielle Übungen und Spiele mit mir gemacht, damit festgestellt werden kann ob ich autistisch veranlagt bin. 

Inzwischen erfolgte der 3. Versuch eines Schlaf-EEGs. Das mag ich ja gar nicht, da ich wieder etwas auf dem Kopf habe und dann auch noch schlafen soll. 2 Mal haben wir es hier schon versucht, aber beide Male konnte oder wollte ich nicht einschlafen.
Nun folgte das 3. Mal. Das fand in den Abendstunden statt, auf unserem Zimmer, als ich sowieso ins Bett gegangen bin. Die Schwester, die die Ableitung durchführt ist sehr ruhig und lieb.Sie kam auch extra meinetwegen nochmal zur Arbeit.
Dieses Mal hat es auch geklappt!
Leider hat das Ergebnis Mama sehr traurig gestimmt. Der Arzt berichtete von einer massiven Anfallsbereitschaft und das man das jetzige Medikament keinesfalls reduzieren sollte. Sollte es zu einem Anfall kommen, sollte man schnell handeln und das Medikament entweder erhöhen, oder auf ein anderes Medikament umsteigen. :-(

-Foto EEG folgt-

Da mein bisheriger Reha-Buggy nicht so optimal für mich ist, bzgl. der Sitzposition und zu breit, sollte eigentlich eine Neuversorgung erfolgen. Wir haben uns zwei Buggys angesehen und uns für einen entschieden. Den fand ich großartig. Er heißt Swifty2 und ist sehr bequem und für Mama auch schnell und einfach zu händeln. Inzwischen war die Hilfsmittelvisite mit den Therapeuten und dem Chefarzt. 
Der Arzt stimmte der Neuversorgung nicht zu, da ich wohl eine gute Rumpfstabilität habe und seiner Meinung nach mit dem neuen Buggy überversorgt wäre. Er fragte dann, ob wir bereit wären einen Aktiv-Rollstuhl auszuprobieren so lange wir noch hier sind. Perspektivisch gesehen, wäre es seiner Meinung nach die bessere Versorgung. "Wir sind für alles offen..." hieß es dann von Mama... also warten wir nun auf den Rolli und testen den dann mal. 

Eine weitere „Baustelle“ sind meine Füße. Ich habe sog. Knickfüße. Deshalb habe ich bisher immer Orthesen benötigt. Bei der Orthesenvisite wurden meine Füße unter die Lupe genommen und beim Laufen beobachtet. Oberärztin, Physiotherapeutin und Hilfsmittelversorger waren sich einig, dass ich meine Füße schon ziemich gut selber korrigieren kann und somit nur noch sensomotorische Schuheinlagen benötige.

-Foto folgt- 

Noch im Laufe dieser Woche erhalte ich meine Schuheinlagen.

Alles in allem ist es hier schon sehr anstrengend für mich, aber jeder bemüht sich und versucht es mir trotzdem schön zu machen. Und ab und zu gehen wir nach den Therapiezeiten mal in´s Bällebad oder in´s Schwimmbad, oder wir essen Eis , oder ich darf mir mal ein Spielzeug aussuchen ;-)

-Foto folgt-

Außerdem finden alle Untersuchungen, Therapien, Versorgungen - Hifsmittel etc. hier statt, so dass man dadurch eine erhebliche Erleichterung  hat und wir nicht überall separat hinfahren müssen.

Ich hoffe mein Beitrag gefällt Euch!? Ich melde mich bald wieder bei Euch!

Leider gibt es ein technisches Problem und wir können keine Fotos hochladen bzw nicht in dem gewünschten Format. Wenn die Bilder bearbeitet sind, wird der Beitrag vervollständigt, also schaut bald wieder vorbei.

Bis bald und liebe Grüße von Shirley :-)






Donnerstag, 13. April 2017

Das bin ich, Shirley !... fröhliche Ostern !

Hallo😊

Für alle die mich noch nicht kennen, ich bin Shirley, werde im Mai 7 Jahre alt und bin ein fröhliches Mädchen.

Ich hatte als Baby dolle Krampfanfälle..weshalb weiß niemand. Ich war lange im Krankenhaus und habe gute Medikamente bekommen, diese  unterdrücken die Anfälle. Die Krankheit nennt sich BNS-Epilepsie.. (BNS = blitz nick salaam; rasche blitzartige Beugebewegung von Kopf und Rumpf, bei der die Arme nach oben und innen gezogen werden).

Die Krankheit hat mein Gehirn geschädigt, deshalb habe ich eine starke Entwicklungsstörung und ich kann mit knapp 7 Jahren nur so viel wie ein fast 2 - jähriges Kind. Aber mein Kinderarzt, den ich inzwischen ganz gerne mag😉, hat gesagt, dass ich Glück im Unglück habe. Oft haben die betroffenen Kinder ihr lebenlang starke Anfälle und können sich überhaupt nicht weiterentwickeln. Ich kann wenigstens alleine sitzen, stehen und laufen -auch wenn das vielleicht ein bisschen steif aussieht, und rennen kann ich auch nicht richtig, aber das ist egal...ich kann auf meine eigene Art und Weise überall hinkommen. Seitdem bin ich auch nicht mehr so oft schlecht gelaunt😉

Richtig sprechen kann ich leider noch nicht, aber immerhin kann ich schon ein paar Worte sagen, z.B. Mama (ist ja eh am wichtigsten😋 ) , aber auch Papa, Oma, Puppe , oder Kitty ...

Beim Essen und Trinken benötige ich noch Hilfe. Klar, kann ich eine Stulle, Salzstangen oder Kekse allein essen, aber wenn es dann an´s Besteck geht wird es schwierig. Ich bekomme das Essen einfach noch nicht allein auf den Löffel, aber wie sagt  man so schön .. "Übung macht den Meister"💪 Deshalb wird auch oft und an allem geübt...  Ich gehe seit meinem 3. Lebensmonat zur Physiotherapie. Die Therapeutin-Astrid gehört sozusagen schon zur Familie.
Ich habe auch Logopädie, bei der lieben Christin... das macht mir auch immer großen Spaß. Am besten gefällt mir, wenn Sie sich mitfreut, wenn ich etwas neues geschafft habe und ich auch mal über ihr Handy Musik hören darf.
Ergotherapie habe ich bei meiner Sabine...ich kann es immer kaum erwarten mit ihr etwas tolles zu machen. Sie hat eine süße kleine Ente an einer Schnur, mit der gehen wir gern spazieren.
Sinnesspezifische Frühförderung habe ich seit Anfang des Jahres mit Elisabeth. Ich mag sie auch total, da stimmt die Chemie, wie man so schön sagt. Sie hat immer ganz schöne Bücher dabei, die schaue ich mir gern an.
Ansonsten fährt Mama normalerweise mit mir 1 Mal in der Woche zur Reittherapie..."normalerweise", weil zur Zeit noch Winterpause ist, aber wir glauben, bald gehts wieder los.  Therapeutin Martina zeigt mir zwar wo der Hammer hängt, aber mit dem Herzen am rechten Fleck. Ich mag sie sehr und das Therapiepony "kleiner Prinz" mag ich natürlich auch. Wenn wir fertig sind, darf ich ihn immer füttern, mit einem Apfel oder einer Möhre. Wir bevorzugen inzwischen die Möhren, dabei sabbert er nicht ganz so doll...ich finde das eklig wenn mir das an der Hand klebt😝.
Ich liebe Tiere💗, besonders die, die groß sind, oder Geräusche von sich geben.
Deshalb war es für mich auch so schön bei den Delphinen...
Ich mochte, dass es dort immer warm war und das Wasser auch warm war, sodass ich lange planschen konnte. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Mir hat die Therapie viel Spaß gemacht, klar war sie auch anstrengend, aber ich hätte mich danach ja ausruhen können, bin da aber nicht so der Typ für..😉
Wenn ich mir Fotos von der Zeit angucke bin ich immer ganz aufgeregt vor Freude. Wir haben uns selber eine Ansichtskarte nach hause geschickt. Die hängt bei uns an der Pinnwand. Dort ist mein Therapiedelphin Nubia drauf...jedes Mal freue ich mich, wenn ich sie mir anschaue.😍
Ich habe schon mitbekommen, dass eine 2. Therapie in Planung ist..ich kann Euch sagen, ich würde mich freuen, deshalb bemühen sich auch schon wieder alle um mich herum, dass es wieder irgendwann klappt.

Vielleicht möchtet Ihr auch mithelfen? 

Am linken Seitenrand steht die Bankverbindung von dolphin aid, die helfen uns bei der Planung, Organisation und Umsetzung. Wenn Ihr etwas überweist, wäre es sehr wichtig, dass Ihr im Verwendungszweck : Shirley Ohl eintragt, sonst kann die Spende uns nicht zugeordnet werden.
Vielleicht habt Ihr auch Lust Eurer Familie, oder Euern Freunden und Bekannten von mir und den Delphinen zu erzählen.. die können sich ja dann mal meine Seite angucken.😍
Bei Facebook sind wir auch zu finden, unter https://m.facebook.com/sonnenscheinshirley2010/
sollte Euch der Link nicht weiterleiten, könntet Ihr bei Facebook einfach nach
Spendenaufruf - Delphintherapie für Sonnenschein Shirley suchen.

Ich werde in der nächsten Zeit immer mal wieder etwas von mir berichten und würde mich auch sehr über Kommentare von Euch freuen!

Nun wünsche ich Euch ein fröhliches, schönes Osterfest :-)

Bis bald..Eure Shirley








Dienstag, 4. April 2017

Delphintherapie 2016 -DANKE-

Hallo Ihr Lieben,

lange haben wir hier auf dem Blog nichts von uns lesen lassen. Der Fokus war überwiegend auf unseren Facebook-Account gerichtet. Das soll sich aber ab sofort ändern. Zukünftig wird Shirley "das Wort ergreifen" und wir werden Euch immer auf dem Laufenden halten. :-)

Nun aber erstmal der Reihe nach...

Im November 2016 konnten wir, dank Eurer Hilfe, tatsächlich zu den Delphinen nach Curacao fliegen. Shirley konnte die Delphintherapie machen und diese Therapie war der Wahnsinn. Wie für Shirley gemacht, demnach auch enstprechend erfolgreich.


Seit Shirley´s Delphintherapie ist inzwischen nun auch schon wieder einige Zeit vergangen. 

Aber nachdem wir zurück waren, mussten wir uns erstmal wieder an zu Hause gewöhnen. Zeitumstellung, anderes Klima (huh...kalt hier), dann war Weihnachten , Shirley war zu der Zeit leider krank. Dann stand auch schon der Jahreswechsel vor der Tür und seit Januar hat sich beruflich, für mich als Mama, etwas verändert. Dadurch ist Shirley auch länger im Kindergarten. Das ist auch alles neu für uns gewesen und wir mußten uns erst an den neuen Ablauf gewöhnen. Wir hoffen auf Euer Verständnis und möchten nun einiges nachholen. Zum einen möchten wir nochmal DANKE sagen, dass Ihr uns so sehr unterstützt habt, denn ohne Euch hätte Shirley diese großartige Therapie nicht machen können. Außerdem möchten wir Euch davon berichten welche Erfolge erzielt werden konnten und welche schönen Veränderungen wir genießen. :-)


Wir haben uns sehr viel von dieser besonderen Therapie erhofft...natürlich keine Wunder, aber trotzdem sehr viel. Wir vermuteten, dass genau diese Therapie das richtige für Shirley sein wird.



Unsere Erwartungen wurden übertroffen....



Dank der hervorragenden Beratung, Betreuung, und Organisation von dolphin aid, sind wir gut vorbereitet und reibungslos von Berlin, über Düsseldorf, nach Curacao gereist. 




Auch der Rollstuhl-Service hat sehr gut funktioniert!

                      

Am Flughafen auf Curacao wurden wir nett empfangen....

             
und gemeinsam mit einer anderen Familie zum Hotel Dolphin Suites gebracht. 

Im Hotel wurden wir bereits erwartet und die Begrüßung war sehr herzlich.


Alles war sehr aufregend für uns, besonders aber für Shirley. Die weite Reise, das andere Klima, die neue Umgebung, die Zeitverschiebung....wir mußten erstmal in Ruhe ankommen und uns an alles gewöhnen.

Als wir uns die nähere Umgebung anschauten und die ersten Delphine entdecken konnten, war Shirley schon ganz angetan und aufgeregt.

                  

Wir bekamen wenig später alle Unterlagen für die Therapie, den Therapieplan und auch diverse Infos über sehr informative Workshops, die während des Aufenthaltes folgten. 

Nun begann die Therapie. Wir waren von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr eingetaktet, eine sehr angenehme Zeit für uns.

Shirleys Therapeutin heißt Naemi, sie ist jung, dynamisch, voller Elan und hat ein großes Herz. Begleitet wurde Naemi von der Praktikantin Jana. Auch sie war sehr herzlich, mit viel Elan und Engagement. 

               
                                             (Shirley, Therapeutin Naemi, Praktikantin Jana)

Nun war das Team fast komplett...fast... welchen Therapiedelphin bekommt Shirley !? Es ist die Delphindame Nubia, sie gilt als verschmust und ruhig. Für unsere quirlige Shirley der passende Gegenpol. 

    
Jana und Shirley gingen etwas spielen, so konnten wir mit Naemi in Ruhe über Shirley sprechen und über unsere Vorstellungen, Wünsche und Hoffnungen. 


Es startete dann die 1. Therapieeinheit (von insgesamt 10 Therapieeinheiten). Beginnend mit 30 Minuten individueller Behandlung im Therapieraum. 

                  

Anschließend dann die Dock- und Wasserzeit

               
























und in den letzten 30 Minuten wird sog. ADL-Training in den Ablauf integriert (Activities of daily Life), wie z.B. das Abspülen des Schwimmgürtels und das An- und Ausziehen.


 

Es folgt dann noch eine Besprechung des Tagesgeschehens und es werden Tipps und Ratschläge mitgegeben.



Wir waren natürlich sehr gespannt wie Shirley auf alles reagieren wird. Das Wasser ist Shirleys Element, wir sind also davon ausgegangen, dass es ihr gefallen wird, doch was ist mit der Therapeutin und dem Delphin... kurz und knapp, sie waren ein hervorragendes Team. Es hat gepasst wie „die Faust aufs Auge.“ Shirley hatte keine Furcht, keine Skepsis... sie war einfach glücklich, im Wasser , mit Naemi und dem interessanten großen „Fisch“, namens Nubia.


Shirley machte die Therapie von Anfang an wahnsinnig viel Freude. Shirley so glücklich zu sehen, obwohl es für sie anstrengende, harte Arbeit ist, war für uns das Allerschönste.





Naemi, Jana, Nubia und auch die Delphintrainer gaben alles, und waren mit Herz und viel Freude dabei. 


 

 (Shirley zufrieden, aber auch mal erschöpft ;-))

Es wurde an Shirleys Wahrnehmung gearbeitet , an der Verbesserung der verbalen und non-verbalen Kommunikation, an den motorischen Fähigkeiten und an der Selbständigkeit für den Alltag.



Der Delphin Nubia machte schöne viele Geräusche , das fand Shirley sehr toll. Auch das Spielen mit dem Ball und mit den Ringen machte Shirley und Nubia viel Freude. Die Kuschelrunden mit dem Delphin durften natürlich nicht fehlen.



Durch das viele Laufen, Stehen und Schwimmen verbesserte sich Shirleys Körperstabilität und Muskulatur.

Durch häufiges Festhalten, Weggeben, und Spielen mit Spielmaterial wurde auch die Feinmotorik trainiert und somit verbessert.



Bereits nach den 1. Therapieeinheiten konnten wir positive Veränderungen an Shirley feststellen. Sie lautierte mit neuen Silben, wirkte ruhiger und konzentrierter und ließ dann auch Körperkontakt zu bzw forderte diesen teilweise sogar ein. Das mochte sie zuvor eigentlich nicht so gern.

Sie reagierte auch ganz toll auf die „Ja“ und „Nein“ Karten.



Von Mal zu Mal wurde auch das unerwünschte Verhalten modifiziert. Shirley hat einen sehr starken Willen und es war uns sehr wichtig, das auch Regeln akzeptiert und befolgt werden. Auch das klappt deutlich besser. 

Außerdem wurde anhand der Brucker Biofeedback Therapie die Messung von Shirley´s Körperfunktionen durchgeführt. 
Wir haben uns sehr gefreut, dass diese gut funktionieren und eine Weiterführung der Biofeedback Therapie nicht nötig ist.


  
  

Die knapp 3 Wochen auf Curacao waren für uns eine sehr erlebnisreiche , unvergessliche und vor allem erfolgreiche Zeit. Denn auch heute, 4 Monate später, wirkt die Therapie noch nach und Shirley überrascht uns alle, Familie, Erzieher und Therapeuten immer wieder mit neuen kleinen Fortschritten.

Sie reagiert auch sehr aufgeregt und erfreut, wenn wir Ihr Fotos und Videos zeigen von dieser tollen Zeit. Ein weiteres Zeichen dafür, dass wir genau das richtige gemacht haben und das alles war nur möglich durch EURE Hilfe!




DANKE!



Aufgrund des großartigen Erfolges und der nach wie vor anhaltenden positiven Veränderungen, möchten wir gern ein 2. Mal eine Delphintherapie anstreben. Doch auch dieses Mal sind wir leider wieder auf Spenden angewiesen. :-( 

Deshalb haben wir bereits begonnen Stiftungen und große Unternehmen zu kontaktieren und möchten natürlich auch auf diesem Wege hier nichts unversucht lassen. Solltet Ihr uns wieder unterstützen wollen, würden wir uns natürlich wahnsinnig freuen.

Das Spendenkonto für Shirley besteht weiterhin bei dolphin aid. 

dolphin aid e.V.
Stadtsparkasse Düsseldorf
BLZ 300 501 10
Kto.Nr.: 2000 2424
IBAN: DE 52 3005 0110 0020 0024 24
BIC-Code: DUSSDEDDXXX
Verwendungszweck: Shirley Ohl
(Bitte unbedingt angeben!)

Herzlichen Dank!!!!! 

Wir melden uns in den nächsten Tagen wieder bei Euch!

Liebste Grüße von Shirley & Familie    




Mittwoch, 28. Oktober 2015

Erfreuliche Neuigkeit :o)

Guten Abend!

Wie gestern schon angekündigt , möchte ich Euch die tolle Nachricht nicht 

vorenthalten , dass wir Post von Dolphin aid erhalten haben und inzwischen 
(inkl der Barspenden) schon sage und schreibe 960,00 Euro zusammen gekommen sind. 
Außerdem haben wir heute eine wunderbare eMail von einem lieben Menschen bekommen, der uns mitteilte , dass er heute eine großzügige Spende überwiesen hat. Diese Summe wird dann im Januar nach Abschluss des letzten Quartals auf dem Kontoauszug ersichtlich sein.

Wir freuen uns unglaublich doll, dass es so liebe , herzensgute Menschen gibt , die uns dabei  unterstützen der Therapie ein Stück näher zu kommen. Es bedeutet uns so viel und es ist sehr schwer für diese große Dankbarkeit überhaupt Worte zu finden!
Denn auch die kleinen Beträge lassen das Herz höher schlagen und helfen uns sehr ! 


Fühlt Euch ganz herzlich umarmt von uns und vielen, vielen Dank ! 














Nun wünschen wir allen eine erholsame Nacht und liebste Grüße auch von unserem schlummernden Sonnenschein  :o)



Dienstag, 27. Oktober 2015

Rückblick der letzten Monate

Puh nun haben wir hier aber lange nichts von uns "hören" lassen.

Deshalb gibt es jetzt eine Zusammenfassung der letzten Monate und auch ein paar Bilder und Videos.

Uns geht es jedenfalls soweit gut und Shirley macht fleißig ihre Therapien.



 Bei der Physio
 man beachte!-> mit Verstärkung Elmo.... und auch die geliebte Puppe kam wieder mit! :o)






Ebenfalls bei der Physiotherapie! Shirley läuft total gern auf dem Laufband und wir bekommen sie dort auch kaum wieder runter, deshalb starteten wir einen "Laufband-Marathon". Shirley legte über 1 km zurück, in 44,35 Minuten.
Beim Reiten:


Der "Kleine Prinz" und seine Prinzessin
Vor kurzem war es morgens schon sehr kalt















Inzwischen werden die Anforderungen beim Reiten auch höher. Nun wird schon der Pipi-Langstrumpf-Sitz geübt. D.h. das Shirley verkehrt herum auf dem Pferd sitzt. So ganz geheuer ist ihr das aber noch nicht.




Wie schon mal erwähnt, haben wir im Jahr 2013 eine 9-wöchige Rehabilitationsmaßnahme in einer Spezialklinik für neurologische Erkrankungen gemacht. Diese Zeit war schon anstrengend und intensiv, aber dafür äußerst effektiv. Shirley hatte  4-5 Therapien am Tag und hat in dieser Zeit dann auch ihr 1. Wort gesagt : MAMA :o)
Eigentlich wollten wir dieses Jahr gern wieder zur Reha fahren, doch nach langem Hin und Her zwischen der Krankenkasse und der Rentenversicherung , erhielten wir schließlich eine Ablehnung von der Krankenkasse.  (Die Rentenversicherung ist in Shirley´s Fall wohl sowieso nicht zuständig)
Die Begründung der Krankenkasse war, dass Shirleys Zustand nicht schlechter geworden ist und auch keine neue Krankheit dazu gekommen ist.Wir möchten doch bitte die Therapien ambulant vornehmen lassen.

Das war schon eine herbe Enttäuschung.. Meine Gedanken nahmen ihren Lauf.. Denn weshalb ist denn der Zustand nicht gleich geblieben oder gar schlechter geworden !? Natürlich haben wir es wohl dem lieben Gott (und dem guten Medikament) zu verdanken, dass Shirley anfallsfrei ist, denn wäre das nicht an dem, wäre sie wohl auch  nicht in der Lage zu lernen. Doch alle in ihrem Umfeld bemühen sich ausgesprochen liebevoll darum, dass Shirley gefördert wird und wäre das nicht so, wäre vieles bestimmt noch ganz anders.

Ich hatte das Bedürfnis mit der Krankenkasse zu telefonieren...

In einem langen Telefonat, bei dem ich nochmal auf alle Aspekte hingewiesen habe,  wurde mir dann mitgeteilt, dass wir Anfang des Jahres 2016 einen erneuten Antrag stellen sollen, dieser würde dann wohlwollender geprüft werden da die Schulzeit für Shirley immer näher rückt. Diese Aussage hat mich dann etwas besänftigt  und dazu bewogen von einem Widerspruch abzusehen.

Shirley ist momentan wie ein kleiner Schwamm der alles aufsaugt. Wir haben deshalb auch die Therapien etwas angepasst und Shirley kommt ab November dann auf  7 Therapien in der Woche.



Wir üben u.a. fleißig das selbständige Essen und das Trinken aus dem Becher! :o)

In der Zwischenzeit hat Shirley neue Orthesen bekommen. Auch dieser Ablauf war nicht ganz reibungslos und zog sich leider sehr in die Länge. (Es lag in diesem Fall aber nicht an der Krankenkasse ;o)  )

Aber was lange währt wird gut.. naja fast gut.. die ein oder andere Druckstelle muß noch entfernt werden und schicke Schuhe für den Herbst und Winter, in denen sie mit den Orthesen Platz hat, müssen noch gekauft werden, aber dann ist´s gut.
So nun kommen wir aber mal zu den schönen und witzigen Dingen im Leben!

Im Sommer haben wir uns eine kleine Auszeit gegönnt. Wir haben die Zeit sehr genossen und wir konnten neue Kraft tanken. Shirley hatte gaaaanz viel Spaß und Freude, seht selbst:











Natürlich haben wir in den letzten Monaten auch schöne Spaziergänge und Ausflüge gemacht.

Hallo Karlchen

Ein Murmel-Meer












Ihre Lieblingsschaukel
Außer Rand und Band


                            
Es wurden Nasen gesammelt..
Und Kastanien unter die Lupe genommen.:o)

...und haben uns kreativ betätigt.

Rehe haben wir besucht...
















Das war nun ein kleiner Rückblick der vergangenen Monate, nun seid Ihr wieder etwas up to date!
Ich hoffe, dass Euch dieser Post gefallen hat!?

Ich melde mich dann  morgen wieder, da es nämlich erfreuliche Nachrichten bzgl. der Spenden für die Delphintherapie gibt!

Bis bald und liebste Grüße vom Sonnenschein Shirley & Familie